Vertrag per post fernabsatz

Händler oder Dienstleister, die das Internet nutzen, sollten sich auf jeden Fall bewusst sein, dass sie sicherstellen müssen, dass der Verbraucher bei der Bestellung eine klare Zustimmung dazu gibt, dass die Bestellung die Zahlungsverpflichtung beinhaltet. Muss der Verbraucher z. B. bei einer Bestellung einen Knopf drücken oder eine ähnliche Maßnahme durchführen, so muss dies in leicht lesbarer Weise mit den Worten “Bestellung mit Zahlungspflicht” oder einer anderen ähnlich eindeutigen Formulierung der Zahlungsverpflichtung des Verbrauchers dargestellt werden. Tut der Verkäufer oder Dienstleister dies nicht, ist der Vertrag oder die Bestellung nach der neuen Verordnung für den Verbraucher nicht bindend. Sie müssen diese Informationen nicht für den Verkauf von zur Verfügung stellen: Ein Verkäufer oder Dienstleister, der telefoniert, um einen Fernabsatzvertrag abzuschließen, muss den Verbraucher zu Beginn des Gesprächs über seine Identität oder die Identität der Person, in deren Namen er anruft, sowie über die geschäftliche Absicht des Anrufs informieren. Wenn Sie ausführliche Anleitungen benötigen, lesen Sie bitte unseren ultimativen Leitfaden für digitale Steuern auf EU-Mehrwertsteuer oder lesen Sie unseren Blogbeitrag darüber, was Sie über Mehrwertsteuer wissen müssen, wenn Sie Kunden in Europa haben. Die E-Commerce-Bestimmungen gelten für alle elektronisch getätigten Verkäufe: z. B. per E-Mail, über Ihre Website oder per Text.

Die Vorschriften gelten für Verkäufe an Unternehmen und Verbraucher. (Fernverkäufe an Verbraucher mit elektronischen Mitteln fallen sowohl unter die E-Commerce-Verordnung als auch in die Verbrauchervertragsverordnung.) Da die Verordnungen noch in den Kinderschuhen stecken, herrscht derzeit große Unsicherheit. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Gerichte darauf reagieren, dass ein Kunde einen Vertrag “kündigt”, nachdem alle Leistungen aufgrund eines technischen Verstoßes gegen die Verordnungen erbracht wurden. Angesichts der Rechtsvorschriften sind die Auswirkungen jedoch klar, und daher sollten alle Unternehmen die Einhaltung sicherstellen. Der Verkäufer hat diese Informationen in klarer Weise und in einem den verwendeten Kommunikationsmittel angemessenen Format (z.B. in den Bedingungen eines schriftlichen Vertrages oder mündlich bei Telefonischenkäufen) zur Verfügung zu stellen. Die Ausnahme ist, wenn Ihr Vertrag den Kunden verpflichtet, Ihre Waren zurückzugeben, wenn sie stornieren. In diesem Fall müssen sie, wenn sie sie nicht zurückgeben, Ihre Kosten für die Einziehung bezahlen. Wenn Sie einen Vertrag über eine Website abschließen, müssen Sie spätestens zu Beginn des Bestellvorgangs klar und lesbar angeben, ob Lieferbeschränkungen gelten und die Zahlung bedeutet, dass Sie das akzeptieren. Aber sobald Ihre Gesamtverkäufe in einem bestimmten Land die Schwelle für den Fernabsatz erreicht haben, wechselt Ihre Mehrwertsteuerschuld für diese Verkäufe in dieses Land, und Sie müssen sich in diesem Land für die Mehrwertsteuer registrieren.

Wenn Also Ihre Waren, die Sie im Rahmen eines am oder vor dem 12. Juni 2014 abgeschlossenen Vertrags erhalten haben, fehlerhaft sind und nicht das tun, was sie sollen, oder nicht mit der angegebenen Beschreibung übereinstimmen, haben Sie die gleichen Verbraucherrechte wie Beim Kauf von Angesicht zu Angesicht. Beachten Sie jedoch, dass dies nicht für bestimmte Datumsverträge für Transportdienstleistungen und Veranstaltungen gilt. Ich stimme der Auslegung der Law Society zu und auf der Grundlage meiner Auslegung der Rechtsvorschriften allein glaube ich, dass “Fernabsatzverträge” etwas sehr Spezifisches erwischen und beispielsweise nicht für mein Geschäft gelten würden. Ist dies jedoch der Fall, so bedeutet dies, dass die Verordnungen Verträge behandeln, die ausschließlich durch Fernkommunikation geschlossen werden und bei denen sich die Parteien niemals treffen, und zwar genau so wie verträge, die in den Geschäftsräumen geschlossen werden.